julianName: Julian

Alter: 23 Jahre

Studiengang: Medienkommunikation und Journalismus

Job: MADSACK Mediengruppe

 

 

 

 

 

Stufu: Was machst du eigentlich in deinem Job?
Julian: Ich arbeite für die MADSACK Mediengruppe im Sport-Ressort des RedaktionsNetzwerk Deutschlands. Das Netzwerk ist die sogenannte Zentralredaktion des Konzerns und versorgt die Publikationen der Mediengruppe (dazu gehören die HAZ, die Leipziger Volkszeitung oder die Wolfsburger Allgemeine) mit überregionalen Themen. Ich beschäftige mich in meiner Tätigkeit als fester, freier Redakteur quasi mit Sport aus aller Welt. Neben den Aufgaben im Print bin ich auch im Online-Bereich unterwegs, als Redakteur für den Sportbuzzer, dem Internet-Auftritt des Ressorts.

Stufu: Wie lange arbeitest du dort bereits und wie bist du an den Job gekommen?
Julian: Ich arbeite offiziell seit dem 01.04.2016 für MADSACK, direkt im Anschluss an eine dreimonatige Tätigkeit als Praktikant im selben Ressort. Über diese Praktikantenstelle kam ich auch an den Job als fester, freier Mitarbeiter.

Stufu: Wie sieht eine typische Arbeitswoche/-monat aus?
Julian: Vor Beginn eines Monats schickt man seine gewünschten Diensttage an den Ressortleiter. Dieser teilt einen dann ein und schickt den Dienstplan per Mail zu. Da ich nebenbei noch studiere ist das sehr praktisch, da ich meine Wunschtage eigentlich immer bekomme und so Uni und Arbeit super miteinander verbinden kann. Im Monat komme ich immer so auf 8-12 Arbeitstage, wobei ich auch häufig am Wochenende arbeite. Dazu muss man sagen, dass man immer einen kompletten Tagesdienst übernimmt. Also fest 8 Stunden pro Dienst in der Redaktion sitzt.

Stufu: Welche Stolperfallen und Fettnäpfchen sollte man umgehen?
Julian: Da könnte ich jetzt einiges zu sagen, aber ich versuche mich mal kurz zu fassen. Man sollte definitiv immer respektvoll mit den Kollegen umgehen. Immer machen, was der Vorgesetzte von einem verlangt. Wenig Widerworte geben und lieber mal häufiger nachfragen, wenn man etwas nicht richtig verstanden hat. Man sollte seine Leistung selber nicht zu hoch hängen, immer bescheiden und auf dem Teppich bleiben, auch bei Lob von außen. Man sollte in dem Zusammenhang nie selbstzufrieden sein, sondern immer das Ziel haben, sich noch zu verbessern. Man sollte nicht vor seinen Vorgesetzten von Party oder Alkohol reden, es sei denn in besonderen Situationen. Man sollte kreativ sein und wenn möglich immer eine Idee im Kopf haben, falls der Chef einen mal diesbezüglich anfragt. Man sollte genug geschlafen haben, wenn man zur Arbeit geht und unbedingt immer einen Überblick über die Themen der vergangenen Tage haben.

Stufu: Welche persönlichen Erfahrungen nimmst du mit?
Julian: Also vieles habe ich ja schon oben genannt. Ich denke, man sollte einfach für das brennen, was man tut und Spaß an der Sache haben. Denn nur so kann man auch Top-Leistungen bringen, denke ich. Diese Erfahrung hab ich schon öfter gemacht und das ist so das, was ich anderen Berufseinsteigern gern auf den Weg geben möchte. Und das es immer Misserfolge geben kann und man damit lernen muss, umzugehen. Sonst wird man nicht erfolgreich sehen.

Stufu: Was verdienst du netto?
Julian: Über 14 Euro die Stunde.

Foto: Pixabay

 

„Man sollte einfach für das brennen, was man tut und Spaß an der Sache haben.“
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