hhhName: Antonia

Alter: 23 Jahre

Studiengang: Soziale Arbeit

Job: Einrichtung für psychisch kranke Menschen in Schleswig-Holstein

 

 

 

Stufu: Was machst du eigentlich in deinem Job?
Antonia: Ich unterstütze durch Einzel- oder Gruppenangebote und Nachtschichten die Betreuung von 14 Menschen mit geistiger Behinderung und/oder psychischer Erkrankung.

Stufu: Wie lang arbeitest du dort bereits und wie bist du an deinen Jobs gekommen?
Antonia: Vor vier Jahren bin ich über persönliche Beziehungen zu meiner Arbeitsstelle gekommen. Ich arbeite zumeist an den Wochenenden tagsüber oder in Ferienzeiten anderer Mitarbeiter eine Woche am Stück.

Stufu: Welche Stolperfallen und Fettnäpfchen sollte man umgehen?
Antonia: Unauthentisch, von oben herab, unflexibel und empathielos. Das sind die gravierendsten Fehler im Verhalten die nie passieren dürfen. Beziehungsqualität ist der wichtigste Baustein der Sozialen Arbeit mit psychisch kranken und/oder geistig behinderten Menschen und diese besteht zum größten Teil aus Authentizität.

Stufu: Welche persönlichen Erfahrungen nimmst du mit?
Antonia: Beziehungen können wir aufbauen, wenn wir uns wertgeschätzt fühlen dadurch, dass wir ernst genommen werden und ehrliche Antworten bekommen. Beziehungen erhöhen die Lebensqualität, geben Sicherheit und das Gefühl Zuhause zu sein.

Stufu: Was verdienst du in deinem Job?
Antonia: Mindestlohn bis 10 Euro.

Foto: Pixabay

„Beziehungen erhöhen die Lebensqualität und geben Sicherheit.“
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