Deine Professoren sind das wichtigste für den Verlauf deines Studiums. Sie beeinflussen, wie leicht oder schwer es dir fällt den Stoff zu lernen. Und die Dozenten vergeben letztendlich auch die Noten. Deshalb wollen wir einen Block auf die verschiedenen Arten von Professoren unter die Lupe nehmen, die jedem Studenten früher oder später begegnen werden.

 

1.   Das Superbrain

Superbrain ProfessorDiese Art von Dozent weiß einfach alles. Er könnte jede Frage in seinem Fachgebiet beantworten. Er liebt es sein Fachwissen
weiterzugeben und versucht so viele Informationen wie möglich in seine Vorlesungen zu quetschen. Auch den Stoff, der nicht in den Prüfungsleistungen abgefragt wird. Außerdem besteht sein Vokabular zu 80% aus Fachwörtern, was es ziemlich schwer macht ihm zu folgen.
Vor allem weil für ihn diese Worte zum Allgemeinwissen gehören und deshalb auch nicht erklärt werden müssen. Ist es Dir aber möglich seine Fremdsprache zu entschlüsseln, kannst Du eine Menge von ihm lernen.

 

2.   Der Lockere

Der lockere Dozent geht die Dinge gerne langsam an. Er lässt sich Zeit mit dem Stoff und liebt das Konzept „Selbststudium“. Bei der Vorbereitung für die Klausur ist er eher vage, weil er noch keine Ahnung hat, wie diese überhaupt aussehen könnte.
Dieser Dozent erledigt nur das nötigste und deswegen solltest Du genau darüber nachdenken, ob das für Dich genug ist.

 

3.   Der chaotische Professor

Chaoten bekommen selten etwas auf die Reihe. Sie verlegen Vorlesungen gerne auf den Vormittag und kommen trotzdem zu spät. Leider haben sie Schwierigkeiten mit der Technik. Das Script, welches sie freundlicherweise hochgeladen haben, ist so durcheinander und verschachtelt, dass keiner so wirklich durchsteigt. Bei der Klausur bekommt aber kaum jemand eine schlechtere Note als 2,3.
Beim Chaoten ist es wichtig, die Folien mit Deinen Gedanken zu ergänzen, um beim Lernprozess keine Probleme zu haben.

 

4.   Der Engagierte

Der Engagierte möchte das Beste für Dich. Dieser Professor kennt jeden beim Namen und beantwortet jede Frage auch ein drittes Mal, wenn es nötig ist. Er bietet seine private Zeit bei Problemen an und ist immer für Dich erreichbar. Deine Fortschritte sind seine Belohnung und er ist immer um ein produktives Arbeitsklima bemüht.
Diese Art von Dozent möchte jeder gerne haben. Begegnet er dir Mal, kannst Du Dich glücklich schätzen.

 

5.   Der Kumpel

Kumpel ProfessorKumpel-Professoren sind bei allen beliebt. Sie sind meist noch ziemlich jung und verstehen den Stress den das Studium mit sich bringt. Dieser Professor gibt gerne nützliche Tipps rund um das Studium und bearbeitet nur das nötigste, um euch optimal auf die Prüfung vorzubereiten. Er macht genaue Angaben zur Abschlussleistung und geht danach gerne mit Dir einen trinken.
Bei ihnen lernt man vielleicht nicht so viel in den Vorlesungen, dabei plaudern sie mit Dir aber gerne auf Augenhöhe.

 

6.   Der erbarmungslose Dozent

Der Erbarmungslose ist oft auch der Dinosaurier an Deiner Uni. Die Gebäude sind sein zweites Zuhause. Er geht seinen Stoff durch, für Nachfragen hat er eher weniger Zeit. Seine Folien haben sich seit gefühlt 20 Jahren nicht verändert und zitieren tut er fast ausschließlich aus seinen eigenen Werken. Du solltest bei diesem Dozenten auf jeden Fall immer anwesend sein und ordentlich Notizen machen. Er stellt nämlich nichts online. Skripte? Ne. Du kannst doch schnell mittippen!

 

7.   Der Powertyp

Sein Tag kennt keine Pausen. Diese Art von Dozent ist Energiegeladen. Er nimmt sich gerne große Projekte vor und zieht sie mit allen Mitteln durch. Der Powertyp ist höchst motivierend und produktiv, auf die Dauer aber auch sehr anstrengend. Energiegeladene Professoren vergessen schnell, dass Du neben dem Studium auch noch andere Projekte hast und arbeiten musst- achso, und diese Sache „Freizeit“ sollte auch irgendwo noch Zeit finden. Aber davon weiß er nichts, für Ihn zählen nur seine Ziele. Bitte in Maßen genießen.

 

8.   Der Erzähler

Erzähler ProfessorSein Beruf sollte Geschichtenerzähler und nicht Dozent sein. Ob aus dem Nähkästchen oder die unglaublichste Anekdote – dieser Dozent erzählt gerne. Häufig haben seine Geschichten wenig mit der Vorlesung zu tun, werden aber häufig durch seine Folien ausgelöst: „Da fällt mir gerade ein…“, „Genau! Darauf solltet ihr unbedingt achten. Mir ist das nämlich schon mal passiert…“.
Bei packenden Ereignissen lässt er aber gerne Diskussionsrunden entstehen und bietet so eine andere Art von Bildung.

 


 

Natürlich gibt es immer eine Kombination von Charaktereigenschaften. Der lockere Dozent ist vielleicht super angenehm in den Vorlesungen, kann aber auch erbarmungslos sein währnd der Prüfung sein. Eine Buchempfehlung kann sich in einem kleinen Abschnitt der Klausur wiederfinden, und den Unterschied zwischen 1,0 und 1,3 machen.

Es ist immer wichtig zu hinterfragen, was die Professoren von Dir erwarten. Um eventuell viel Arbeit zu sparen, ist es wichtig zu wissen, ob der Dozent penibel auf das Seitenlimit bei der Hausarbeit achtet, oder ob er gerne auch 80 statt 20 Seiten liest. Somit ist es wichtig für jede Art von Dozent eine geeignete Strategie zu haben – so wird Deine Klausurenphase zum Kinderspiel.

Fällt dir noch eine Kategorie ein? Vielleicht einen Dozenten wie Herrn Heine, der bei hohen Temperaturen freiwillig einen Anzug trägt? Schreib Deine Erfahrungen gern in die Kommentare.

8 Typen von Professoren

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